IRRT

Die IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) Methode wurde zur schonenden Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt. Sie hat sich aber auch sehr bewährt in der Behandlung von Depressionen und Trauer. Dieser Ansatz kann außerdem helfen, ein gesünderes Selbstbild zu entwickeln und Veränderungsprozesse zu unterstützen. 

IRRT ist ein auf Imagination basierender Behandlungsansatz. Visuelle und verbale Interventionen werden kombiniert, um Menschen zu helfen, ihre belastenden Erinnerungen und Bilder zu überwinden, zu modifizieren, zu kontrollieren und emotional zu verarbeiten.

 

Siehe auch www.irrt-deutschland.de

 

IRRT und Kunsttherapie: Nicht selten kommen längst vergessene traumatische Erlebnisse in Bildern zum Vorschein - das vom Klienten gemalte Bild erinnert ihn an ein traumatisches Erlebnis. Oder - die Klientin möchte ein traumatisches Erlebnis bearbeiten, sich der inneren intrusiven Bilder entäußern, sie nach außen bringen, sich von ihnen distanzieren. Hier hat sich für mich die IRRT als wertvolle Struktur bewiesen, durch die der kunsttherapeutische Prozess des Bearbeitens dosiert und in Abstimmung mit dem Klienten gesteuert werden kann. Die Bilder dienen dann als sicherer Anker, als Erinnerungshilfe, als Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit in der weiteren imaginativen Arbeit an der Bewältigung der Traumafolgestörung mit IRRT.